Die Freilernerzeitschrift

Die Freilernerzeitschrift befasst sich mit selbstbestimmten und selbstorganisierten Bildungsformen. Sie ist eine Plattform für Initiativen und Vereine. Es sind viele Familien dabei, die die Schulpflicht verweigern, aber auch freie aktive und demokratische Schulen sowie junge Erwachsene, die sich alternative Bildungsprojekte organisieren. Die Zeitschrift erscheint 5 Mal im Jahr als gedruckte Ausgabe, ist aber auch digital als PDF erhältlich. Wer unsere Arbeit unterstützen möchte, kann dies mit einem Förderabonnement tun. Auch gibt es die Möglichkeit, in der Zeitschrift Kleinanzeigen und Werbeanzeigen zu schalten.

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  • Heft 84 – Schutz vor Isolation & Indoktrination

    Die Schulpflicht wird aus sehr unterschiedlichen Motiven heraus in Frage gestellt. Homeschooling und Freilernen kann auch dazu missbraucht werden, junge Menschen in engen und extremen weltanschaulichen und moralischen Vorstellungen gefangen zu halten oder Misshandlungen und Verwahrlosung, sei es systematisch oder aus Überforderung, zu vertuschen. Wenn Freilernen rechtlich möglich gemacht werden soll, muss klar sein, wie der Schutz vor Isolation und Indoktrination aussehen kann und wie das körperliche und seelische Wohl von jungen Menschen bewahrt werden kann. Auch innerhalb unserer Redaktion hatten wir zu diesem Themenfeld sehr intensive Diskussionen. Entsprechend kontrovers sind die Beiträge zu dieser Ausgabe.
  • Heft 83 – Bildungsorte

    Das Schwerpunktthema dieser Ausgabe ist »Bildungsorte«. Neben Berichten von selbstorganisierten Bildungsprojekten sind auch Beiträge dabei, die über Gärten und Wälder als Bildungsorte berichten. Es geht um Visionen einer Bildungslandschaft, konkrete Beispiele aus der ganzen Welt, um Netzwerke, Strukturen und Erfahrungen, aber auch um die eindringliche Warnung, Bildung nicht an bestimmten Orten fest zu machen…
  • Heft 82 – Patriarchale Gewalt

    Durch und durch ist unsere Gesellschaft immer noch von patriarchalen Strukturen geprägt. Auch da wo Frauen* in Männerdomäne vordringen, müssen sie »ihren Mann« stehen. Männer*, die den gängigen Vorstellungen von Mann nicht entsprechen, sind keine »echten Männer«, sind Memmen. Und Menschen, die sich weder dem einen noch dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen, werden gleich gar nicht wahrgenommen. Was für Frauen und Kinder* gut sein soll, entscheiden oft Männer. Die Meinung der Betroffenen ist dann vielfach uninteressant und wird nicht ernst genommen. Wir alle haben vielfältige Erfahrungen mit patriarchaler Gewalt und es hilft uns allen, sie zu benennen, um Veränderung in uns und um uns herum zu bewirken.
  • Heft 81 – Sprache – Sprechen, Lesen, Schreiben

    Zum Thema »Sprache – Sprechen, Lesen, Schreiben« gab es eine große Resonanz. Wir haben beim Layout etwas gepuzzelt und die Artikel eng aneinandergesetzt, um möglichst alle Beiträge abdrucken zu können. Dabei kommen wir mit dieser Ausgabe erstmals auf 64 Seiten, prall gefüllt mit ganz unterschiedlichen Erfahrungen, Überlegungen und Diskussionsbeiträgen.
  • Heft 80 – Wie frei kann Schule sein? – Mit Sonderteil: Freie Bildung in Bayern

    Schulen können Gemeinschaft, aber auch Freiräume bieten, in denen es Begleitung und Unterstützung gibt. Mit verschiedenen Materialien, Werkstätten und Büchern laden sie dazu ein, sich auszuprobieren. Auf der anderen Seite müssen Schulen staatlichen Vorgaben entsprechen und Kompromisse eingehen, damit sie existieren dürfen. So sind Schulen z.B. dafür verantwortlich, dass die angemeldeten jungen Menschen die Schulpflicht erfüllen. Hinzu kommen die Erwartungen der Gesellschaft, der Schüler*innen, Begleiter*innen und Eltern, wie Schule sein und was in ihr passieren sollte. Wie frei kann Schule sein?
  • Heft 79 – Kinder & Arbeit

    »Kinder« und »Arbeit« sind in unserer Gesellschaft getrennt gedachte Bereiche. Kinder dürfen nicht arbeiten und sind in der Schule, auch damit ihre Eltern Zeit für Erwerbsarbeit haben. Doch wie finanzieren sich eigentlich Freilerner-Familien? Welche Arbeiten sind mit Kindern möglich? Wo können junge Menschen in Arbeiten hineinwachsen? Ist das Verbot von Kinderarbeit für die betroffenen jungen Menschen weltweit wirklich hilfreich und schützend? Muss Arbeit denn überhaupt sein? Und was wird als Arbeit anerkannt und gesehen?
  • Heft 78 – Umgang mit Medien

    Der Umgang mit Medien ist unterschiedlich und so wird in diesem Heft über die verschiedensten Erfahrungen und Ansichten berichtet, die teilweise auch sehr widersprüchlich sind. Wie auch sonst, gibt es nicht den einzig richtigen Weg, sondern geht es immer wieder um Offenheit, Achtsamkeit und darum, genau hinzuschauen und hinzuspüren, was die jeweils eigene Situation erfordert.

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