Gedrucktes-Abonnement

Die Freilernerzeitschrift befasst sich mit selbstbestimmten und selbstorganisierten Bildungsformen. Sie ist eine Plattform für Initiativen und Vereine. Es sind viele Familien dabei, die die Schulpflicht verweigern, aber auch freie aktive und demokratische Schulen sowie junge Erwachsene, die sich alternative Bildungsprojekte organisieren. Die Zeitschrift erscheint 4 Mal im Jahr als gedruckte Ausgabe, ist aber auch digital als PDF erhältlich. Wer unsere Arbeit unterstützen möchte, kann dies mit einem Förderabonnement tun. Auch gibt es die Möglichkeit, in der Zeitschrift Kleinanzeigen und Werbeanzeigen zu schalten.

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  • Heft 86 – Rollenbilder & Erwachsenwerden

    Wie können wir wirklich wir selber sein und unsere Kinder darin begleiten, sie selber zu sein? Was braucht es, um sich selbst zu finden, als Mann, als Frau, als Mensch, auch jenseits von festgelegten Rollenbildern? Ist es ein Unterschied Vater oder Mutter eines Sohnes oder einer Tochter zu sein? Was sind unsere Werte und wie leben wir sie? Wo gibt es Platz für Kampf und Wildheit ohne zerstörerisch zu werden? Wie finden auch Jungs und Männer Zugang zu ihren Gefühlen, trauen sich darüber zu reden, trauen sich zu weinen? Was bedeutet es Mann zu sein in einer Welt die mit männlichen Prinzipien sich selbst zerstört und in der behütende und fürsorgliche Arbeiten als unmännlich zählen? Welche Rolle nehme ich ein, wenn ich mich weder dem Weiblichen noch dem Männlichen zugehörig fühle? Braucht es überhaupt Kategorien? Was bedeutet es, erwachsen zu werden in einer Welt, die in Jugendlichen zum größten Teil unreife Menschen sieht, denen kaum etwas zugetraut wird, und denen der Rückhalt durch Riten und Mentoren fehlt? Welchen Einfluss haben die in den Medien vermittelten Rollenbilder auf die Selbstwahrnehmung unserer Kinder und wie können wir damit umgehen?
  • Heft 85 – Spielen

    Zu spielen liegt in der Natur des Menschen und Kinder sind darin die großen Meister. Egal ob Phantasiespiele, Ballspiele, Rollenspiele, Brettspiele, Bewegungsspiele oder auch Computerspiele, jungen Menschen fällt immer etwas ein, was man spielen könnte, und sie fühlen sich von Spielangeboten meist magisch angezogen. Selbstbestimmtes Lernen steht dafür, auf eigene Initiative durch Spiel und Spaß die Welt zu entdecken und sich nebenbei viele Fähigkeiten und Wissen anzueignen. Gleichzeitig wird gesamtgesellschaftlich gesehen freies Spielen unter Kindern immer seltener, fast alle Freizeitangebote werden von Erwachsenen organisiert und Spiele werden auch zu kommerziellen und manipulativen Zwecken eingesetzt. Dabei lebt es sich voll echtem Spiel und Spaß nicht nur als junger, sondern auch als erwachsener Mensch wesentlich leichter und fröhlicher. In dieser Ausgabe dreht sich alles um das Thema Spielen, im praktischem als auch im theoretischen Kontext.
  • Heft 84 – Schutz vor Isolation & Indoktrination

    Die Schulpflicht wird aus sehr unterschiedlichen Motiven heraus in Frage gestellt. Homeschooling und Freilernen kann auch dazu missbraucht werden, junge Menschen in engen und extremen weltanschaulichen und moralischen Vorstellungen gefangen zu halten oder Misshandlungen und Verwahrlosung, sei es systematisch oder aus Überforderung, zu vertuschen. Wenn Freilernen rechtlich möglich gemacht werden soll, muss klar sein, wie der Schutz vor Isolation und Indoktrination aussehen kann und wie das körperliche und seelische Wohl von jungen Menschen bewahrt werden kann. Auch innerhalb unserer Redaktion hatten wir zu diesem Themenfeld sehr intensive Diskussionen. Entsprechend kontrovers sind die Beiträge zu dieser Ausgabe.
  • Heft 83 – Bildungsorte

    Das Schwerpunktthema dieser Ausgabe ist »Bildungsorte«. Neben Berichten von selbstorganisierten Bildungsprojekten sind auch Beiträge dabei, die über Gärten und Wälder als Bildungsorte berichten. Es geht um Visionen einer Bildungslandschaft, konkrete Beispiele aus der ganzen Welt, um Netzwerke, Strukturen und Erfahrungen, aber auch um die eindringliche Warnung, Bildung nicht an bestimmten Orten fest zu machen…
  • Heft 82 – Patriarchale Gewalt

    Durch und durch ist unsere Gesellschaft immer noch von patriarchalen Strukturen geprägt. Auch da wo Frauen* in Männerdomäne vordringen, müssen sie »ihren Mann« stehen. Männer*, die den gängigen Vorstellungen von Mann nicht entsprechen, sind keine »echten Männer«, sind Memmen. Und Menschen, die sich weder dem einen noch dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen, werden gleich gar nicht wahrgenommen. Was für Frauen und Kinder* gut sein soll, entscheiden oft Männer. Die Meinung der Betroffenen ist dann vielfach uninteressant und wird nicht ernst genommen. Wir alle haben vielfältige Erfahrungen mit patriarchaler Gewalt und es hilft uns allen, sie zu benennen, um Veränderung in uns und um uns herum zu bewirken.
  • Heft 81 – Sprache – Sprechen, Lesen, Schreiben

    Zum Thema »Sprache – Sprechen, Lesen, Schreiben« gab es eine große Resonanz. Wir haben beim Layout etwas gepuzzelt und die Artikel eng aneinandergesetzt, um möglichst alle Beiträge abdrucken zu können. Dabei kommen wir mit dieser Ausgabe erstmals auf 64 Seiten, prall gefüllt mit ganz unterschiedlichen Erfahrungen, Überlegungen und Diskussionsbeiträgen.
  • Heft 80 – Wie frei kann Schule sein? – Mit Sonderteil: Freie Bildung in Bayern

    Schulen können Gemeinschaft, aber auch Freiräume bieten, in denen es Begleitung und Unterstützung gibt. Mit verschiedenen Materialien, Werkstätten und Büchern laden sie dazu ein, sich auszuprobieren. Auf der anderen Seite müssen Schulen staatlichen Vorgaben entsprechen und Kompromisse eingehen, damit sie existieren dürfen. So sind Schulen z.B. dafür verantwortlich, dass die angemeldeten jungen Menschen die Schulpflicht erfüllen. Hinzu kommen die Erwartungen der Gesellschaft, der Schüler*innen, Begleiter*innen und Eltern, wie Schule sein und was in ihr passieren sollte. Wie frei kann Schule sein?
  • Heft 79 – Kinder & Arbeit

    »Kinder« und »Arbeit« sind in unserer Gesellschaft getrennt gedachte Bereiche. Kinder dürfen nicht arbeiten und sind in der Schule, auch damit ihre Eltern Zeit für Erwerbsarbeit haben. Doch wie finanzieren sich eigentlich Freilerner-Familien? Welche Arbeiten sind mit Kindern möglich? Wo können junge Menschen in Arbeiten hineinwachsen? Ist das Verbot von Kinderarbeit für die betroffenen jungen Menschen weltweit wirklich hilfreich und schützend? Muss Arbeit denn überhaupt sein? Und was wird als Arbeit anerkannt und gesehen?
  • Heft 78 – Umgang mit Medien

    Der Umgang mit Medien ist unterschiedlich und so wird in diesem Heft über die verschiedensten Erfahrungen und Ansichten berichtet, die teilweise auch sehr widersprüchlich sind. Wie auch sonst, gibt es nicht den einzig richtigen Weg, sondern geht es immer wieder um Offenheit, Achtsamkeit und darum, genau hinzuschauen und hinzuspüren, was die jeweils eigene Situation erfordert.

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