Den Menschen als Subjekt in den Mittelpunkt aller Betrachtung stellen

Erwiderung zum Beitrag: „Widersprüchliche Freiheit – Überlegungen zur politischen Dynamik der Freilernerszene“ von Lothar Kittstein in „die freilerner“ 2016/2, Seite 17-20 

Lieber Lothar Kittstein,

Ihr Beitrag in der letzten Ausgabe vom „Freilerner“ hat mich sehr angesprochen: Ich konnte darin vieles sehr genau beschrieben wiederfinden, das sich mit meinen persönlichen Erfahrungen im Bereich der Schulkritik, der ich mich als Philosoph seit etwa fünfzig Jahren intensiv widme, deckt und worüber ich auch schon hatte kritisch nachdenken können. Solchermaßen dankbar für die positive Anregung, möchte ich drei Punkte aufgreifen und erörtern:

  1. Wie steht es in Bezug auf Schulkritik mit der politischen Aktion (oder dem Aktionismus? oder der Agitation?)
  2. (Nur) Begriffliche Mißverständnisse?
  3. Perspektiven?

1. Das Anführen des Politischen ruft fast selbstverständlich nach der Frage der Führung, nach der einige der schulkritischen Menschen offensichtlich „gieren“. Unter den diversen Färbungen dieser Führung können wir, einer allzu billigen Pauschalierung entgegenwirkend, unterscheiden zwischen

  • der politischen Führung, welche die Gefahr rechtskonservativer bis faschistoider Positionen birgt;
  • der (pseudo?-)esoterisch daherkommenden Führung, welcher die Gefahr innewohnt, daß manche Menschen darin eine Zuflucht suchen; wie auch immer sie ihr Handeln somit begründen wollen, sind sie hierbei vor verschiedenen Abstrusitäten nicht gefeit; der ideologischen, religiös-missionarischen Führung, um den Nachwuchs zu den höheren Zielen der Eltern zu (ver-)führen.
  • Der pädagogischen Führung in Gestalt einer „(schul-)pädagogischen Reform“; Schulkritik bewegt sich dann zwischen der Larmoyanz über das eigene erzieherische Schicksal und den Vorstellungen, durch welchen Reformversuch („Alternative“) dem Nachwuchs solches Schicksal erspart werden möge.

Nachdem mir pauschale politische, ideologische religiöse oder pädagogische Parolen immer schon suspekt oder unheimlich waren ob der Gefahr, lediglich in Sackgassen zu führen, halte ich mich von allen diesen Tendenzen fern. Deshalb interessiert mich weitaus weniger eine Position entlang der politischen Links-Rechts-Schemata als die Frage der Möglichkeit, hieraus auszubrechen und eine lebenslange Selbstentfaltung des Menschen zu ermöglichen und zu gewährleisten.

Viele der Menschen, denen ich bisher begegnet bin, fühlen sich durch die Staatsgewalt traktiert; einige unter ihnen möchten, ob aus Angst, Unsicherheit oder Unwissenheit, ihre Kompetenz ablegen, indem andere für ihr schulkritisches Schicksal „verantwortlich“ sein sollen. Insofern gibt es hinsichtlich der Herrschaft eine Entsprechung zwischen den subtil von „Verführern“ geflüsterten Parolen der Zuflucht und der „angenommenen“ Führungsbedürftigkeit. Zumeist ist dies lediglich peinlich oder bedauerlich, sicher nicht bösartig!

Demgegenüber sind mir/uns1 über die letzten Monate Familien begegnet, deren Tochter/Sohn sich der Schule verweigerten und die deshalb um eine konstruktive Begleitung baten. Das hierbei Erfahrene ist grundlegend anders. Nachdem deutlich gemacht wurde, welch gefährliche Illusion das bange Hoffen ist, der (Staats-)Gewalt mit Widerstand zu begegnen und auf den empfundenen Druck mit Gegendruck zu reagieren, konnte der Weg einer „Strategie der widerständigen Lebendigkeit und Freiheit“ dank einer transparenten Argumentation eröffnet werden. Da keine dieser Familien in der Gefahr der politisch-religiösen Indoktrination stand, konnte es bisher zu keinerlei Verurteilung kommen! Will heißen: Zum Glück gibt es jenseits der ideologischen oder religiösen Irrungen auch Ansätze der radikalen Schulkritik, welche auf dem Widerstand gegen die staatliche Zwangsbeglückung in Gestalt etwa einer übergriffigen Schulgewalt beruhen.

Damit komme ich als weiterer Punkt zu einer gefährlichen Gratwanderung. Auf der einen Seite sehe ich durchaus die Gefahr jener „Freilerner-Szene“, der Sie in Ihrem Beitrag die Ehre einer „Bewegung“ erweisen: Gibt es diese klare Gruppierung überhaupt? Nein, gewiss nicht! Doch die Gefahr, die ich auch als einen Kern des Problems sehe, ist: Entschwindet hierzulande nicht die Bewegtheit da, wo eine Bewegung entsteht? Deshalb lege ich so großen Wert nicht auf das Gruppieren von Menschen, sondern auf den bedingungslosen und unbedingten Respekt vor dem einzelnen Menschen und vor seinem selbstverständlichen Recht, frei sich zu bilden. Auf der anderen Seite sehe ich die lauernde Gefahr eines wahnhaften Individualismus. Schulkritik beruht nicht darauf, die Schule sei unfähig, auf das „Genie“ der Tochter/des Sohnes einzugehen! Mein Bemühen zielt lediglich darauf, daß der unbedingte Respekt vor dem Menschen nun mal unvereinbar ist mit der staatlichen Vergewohltätigung oder Bevormundung. Der Ausbruch aus der Beschulungsideologie als Würdigung des Menschen und als Ablehnung von schädlicher Zwangsbeglückung beruht schlicht auf der freiheitlich demokratischen Grundordnung; dieser Ausbruch nährt weder eine (Kuschel-)Bewegung noch einen (wahnhaften) Individualismus…

Zur Klärung von drei Aspekten in Ihrem Beitrag

Beim Lesen Ihres Beitrags habe ich mich gefragt, ob Ihnen nicht subtil einige der gängigen Vorurteile unterlaufen sind. Nachdem ich mich in den 70ern und 80ern des 20. Jahrhunderts „kinderrechtlich“ und „antipädagogisch“ aktiv eingebracht habe, möchte ich versuchen, Ihre Ausführungen zumindest an den Stellen zu ergänzen, die wegen der thematischen Komplexität an sich einer Klärung bedürfen: im Sinne einer dialogisch sauberen und konstruktiven Positionierung.

  • Könnte es erstens sein, daß Sie – wie so viele andere Menschen – mit „Antipädagogik“ eine Metaebene der unseligen „antiautoritären Erziehung“ assoziieren? Dies war allerdings keineswegs das, was Ekkehard von Braunmühl mit seinem gleichnamigen Buch2 1975 intendierte! So, wie Antifaschismus nur dem einen und einzigen Zweck dient, vom Faschismus zu befreien, wollte die „Antipädagogik“ das Werkzeug sein, um sich von den subtilen pädagogischen Ideologien, Ambitionen und Maßnahmen zu befreien, zu erlösen… Was danach kommt? das Leben! Eine Zwischenmenschlichkeit ohne den pädagogischen Führungsanspruch, ohne die künstlichen Normen von etwa „Kindheit“, zumal ohne jene Normen, welche Ausdruck eines zivilisationstypischen „autoritären Charakters“ sind und sich lebenslang auswirken, wenn sie nicht entlarvt und überwunden werden. Vergleichen wir die „Antipädagogik“ mit einer Brücke, welche bloß ermöglichen soll, vom verseuchten Ufer des Zivilisatorischen hinüber zu gelangen zum Ufer des lebendig Innovativen und Prospektiven, so wäre es wohl widersinnig, dieses Instrument der (Selbst-)Befreiung zu „dogmatisieren“, es zum Götzenbild zu erheben…
  • Das „Kinderrechtliche“? Zwar galt auch ich in den 1980ern als politisch engagierter „Kinderrechtler“, dennoch ging es mir nie um Sonderrechte für sog. „Kinder“, sondern um Menschenrechte zur Befreiung aus der normativen „Alters-Apartheid“. Zugegebenermaßen zeitigten meine diesbezüglichen politischen Bemühungen – gelinde gesagt – zweifelhafte Ergebnisse – bis auf die wesentliche Änderung des §1631 Abs. 2 BGB: Denn das gesetzlich verankerte Verbot jedweder erzieherischen Gewalt könnte heute, gerade bei diesem Thema, erhebliche positive Auswirkungen haben… Einerlei, ich stimme mit Ihnen überein, daß der Begriff und die möglichen Inhalte zumindest problematisch sind, wenn sie nicht positiv oder konstruktiv geklärt sind.
  • „Schule“? Könnte es sein, daß wir hier nicht ganz vom selben reden? In Deutschland wird dieser staatlich besetzte Begriff benutzt, um – leider, leider! – eine wahrlich eigenartige Institution zu definieren, in die junge Menschen zwangsweise zugeführt werden. Die zu stellende Frage ist also nicht, ob Schule so oder so sein könnte, sondern viel einfacher: Zwang oder nicht? Konkret möchte ich dies an zwei Aspekten verdeutlichen:
    1.: Ist es vorstellbar, gar hinnehmbar, daß ein an die freiheitlich demokratische Grundordnung gebundener Staat Rechtssubjekten etwas aufzwingt, aufdrängt, das ihnen womöglich nicht gut bekommt, wozu sie womöglich „nein!“ sagen? Ist dies nicht eindeutig verfassungswidrig?
    Und 2.: Was geschieht, jemand will für die angeborene Fähigkeit und das Bedürfnis, frei sich zu bilden und soziale Kontakte zu hegen und zu pflegen, andere Wege und Lösungen gehen als die staatlich aufgedrängte Zwangsbeschulung?Zwei sich ergänzende Aspekte gilt es da zu bedenken:
    1.: Wäre das, was als Schule bezeichnet wird, ein Ort von Bildung und Kommunikation und folglich eine Stätte des Lebens, welchen Sinn gäbe es, sie aufzudrängen – wohingegen die Öffentliche Hand sich darauf beschränken könnte, so wunderbare Möglichkeiten zur Verfügung zu stellen, daß jeder Mensch, der es will und für den dies gut ist, selbstverständlich freiwillig und gern dahin ginge?
    2.: Verrät der ausgeübte Zwang nicht geradezu die Furcht der ach wie fürsorglichen staatlichen Behörden, daß ohne diesen Zwang die Menschen nicht kämen – berechtigte Furcht, denn wer fügt sich gern und freiwillig dieser völlig unnötigen, kontraproduktiven, obsoleten Gewalt?Auf Grund der in Deutschland bestehenden Bedingungen und gesetzlichen Umstände muß die Schule mit Staatsgewalt in Verbindung gebracht werden; deshalb bezieht sich der Widerstand von betroffenen jungen Menschen nicht primär auf heutzutage so läppische Argumente, ob sie lesen und schreiben und rechnen können; sondern auf die zentrale Frage des Ausbruchs aus solch obsoleter, unrechtmäßiger, verfassungswidriger Staatsgewalt – auf daß der Aufbruch zu einer radikal anderen Gestaltung der Lebensform und der zwischengenerationellen Beziehungen – statt behindert! – ermöglicht und unterstützt werde.

    Der Titel eines meiner Bücher, nämlich „Schluß mit Schule!“ artikuliert in der Knappheit immer noch sehr deutlich, worum es (mir) geht: Jenseits aller Diskussionen um diese oder jene erträumte und anzustrebende, angeblich ideale Gestaltung der Schule ist die – zum zivilisatorischen Tabu erhobene – Beschulungsideologie an sich das Problem! Ob ein System geeignet ist oder nicht: dies entscheiden die Subjekte, je individuell, stets frei, ein Angebot anzunehmen oder sich ihm zu verweigern. Aus eben diesem Grunde lautet ein anderer Titel eines meiner Bücher: „Frei sich bilden“: Wer könnte etwas dagegen haben? Würde eine staatliche Behörde, die sich diesem Selbstverständnis widersetzte, nicht sich ziemlich blamieren?

    Da es jedoch nicht darum geht, der Institution Schule mit einer neuen Ideologie, Theorie oder Praxis zu begegnen, verabscheue auch ich – und da, so scheint mir, treffen wir uns wieder – die Vokabel „Freilerner“ als eine unsinnige, kontraproduktive Fehlkonstruktion… Nee, da es darum wahrlich nicht geht, sollte wer diese Begrifflichkeit – vielleicht leichtsinnig, ohne böse Ahnung – benutzt, sich nicht darüber wundern, welche katastrophalen Konsequenzen dies haben kann!

  • Zu Ihren Ausführungen zur sog. Wirtschaft möchte ich Protest anmelden: Sind Sie womöglich noch einem alten Bild und Vorurteil aufgesessen? Längst stimmt die einstige Kausalität nicht mehr, Schule sei die Vorbereitung auf das Berufsleben: In der Wirtschaft haben immer mehr kluge Köpfe erkannt, daß statt des „schulischen Schrotts“, mit dem wenig anzufangen ist, andere Qualitäten gewünscht sind. Für nicht nur große, sondern inzwischen auch mittlere und kleinere Unternehmen sind menschliche Qualitäten wie das Kreative, das Aktive, das verbindliche und soziale Engagement wichtige Momente; und auch die „Disziplin“: nein, nicht Gehorsam, nicht Unterwerfung, sondern die im eigentlichen, nämlich positiven Sinne verstandene Fähigkeit, konstruktiv mit den in allem zu erkennenden Strukturen umzugehen. Daher könnte gerade „die Wirtschaft“ der obsoleten „Institution Schule“ den Dolchstoß geben, nach welchem sie endgültig zusammenbricht. Tolle Vorstellung: im Innen ausgefressen, hohl, gelähmt; im Außen infragegestellt oder gar abgelehnt! Oder, anders formuliert: Implosion und Explosion zugleich?

Fazit? Ich denke, Einigkeit besteht zwischen uns beiden gewiß im Ablehnen jedweder Ideologie: Beruhen Ideologien jedoch nicht primär darauf, daß Menschen sich ihnen unterwerfen, um einem angeblichen – und angeberischen? – „höheren Ziel“, einem hehren Ideal zu dienen? Dies an einem Beispiel verdeutlicht: Trotz aller Behauptungen kann es in bezug auf die Ernährung keine allgemeingültige, als die richtige und gute betrachtete Doktrin geben – weshalb der Versuch, einem Menschen ein Gesundheitsdogma aufzudrängen, folgerichtig einen Gegenteilteileffekt bewirken würde! So selbstverständlich es hier kein als für alle geltend zu bezeichnendes Dogma geben kann, so ähnlich läuft jede Verallgemeinerung, diese oder jene Schulpädagogik sei gut oder nicht gut, Gefahr, zum Dogma, zum System, zum Ziel, zur Methode auszuarten, wohingegen im Mittelpunkt der Betrachtung einzig das Subjekt im Zusammenspiel mit anderen Subjekten zu stehen habe. Ist dieses Postulat eine bloß schöne Vision oder Illusion, allenfalls eine Absichtserklärung? Keineswegs! Ausgedrückt wird hiermit eine ethische Haltung, für die es gute Gründe gibt, von denen ich vier benennen möchte:

Mit solchen Vorzeichen sind Diskussionen um die Schule, um Erziehung, um das „Kind“ ausgeschlossen! Dort, wo es allein und einzig um den Subjekt-Menschen und um sein selbstverständliches Recht, frei sich zu bilden, geht, ist es ebenso ausgeschlossen, daß ein sich als freiheitlich-demokratisch bezeichnender Staat einen Menschen in die Rolle des Objekts drängt und dies versucht zu rechtfertigen, dies erfolge zum Besten der Betroffenen; wie es ausgeschlossen ist, daß spinnerte, dieser oder jener Ideologie anhängenden Mütter oder Väter die Schulkritik mißbrauchten, um diese ideologischen Setzungen ihren Töchtern und Söhnen aufzudrängen. Denn es geht eindeutig um die zentrale Frage, ob der Mensch als Subjekt erkannt und anerkannt wird, und zwar von Anfang an, jenseits aller Vorurteile: ob sie von elterlicher, von staatlicher oder von pädagogischer Seite kommen…

Schulkritik ganz konkret: Da will eine Tochter/ein Sohn sich einem empfundenen Mißstand entziehen, dem sie/er nicht ausgesetzt werden will. Selbstverständlich muß ihr/sein „Nein!“ wahr- und ernstgenommen werden, egal, welche Qualität es findet: ob verbal klar und deutlich artikuliert oder über andere Zeichen und Symptome und Merkmale zum Ausdruck gebracht. Ist eben dieses „Nein!“ nicht die erste und wichtigste Qualität der Freiheit? Doch nun darf gefragt werden, ob solches „Nein!“ als emanzipatorisch oder umgekehrt als antiemanzipatorisch betrachtet werden muß und ob hiergegen, aus politischen oder anderen Überlegungen, gerufen wird: „Unmöglich, Schule ist gut und wichtig für Dich: Du mußt hin!“ Dabei bringen es jene Töchter oder Söhne, die für sich ein „Nein!“ beanspruchen, die Frage klar auf den Punkt und machen alles viel einfacher: Prospektiv ist nicht die Diskussion um die Schule, sondern allein und einzig um den Subjekt-Menschen! Gewiß erfordert dies eine klar zu benennende ethische Haltung: Das Recht, frei sich zu bilden, setzt ein dem Menschen entgegenzubringendes Vertrauen voraus, daß er die für sich jeweils richtigen Entscheidungen fällt. Und diese ethische Haltung entzieht sich völlig jeder Ideologie, jedem Dogma: Hier wirkt weder linke Zwangsbeglückung noch rechter Blut-und-Boden-Konservatismus. Für wie „politisch“ oder „unpolitisch“ muß nun das Selbstverständnis gehalten werden, daß ein Mensch frei ist, weil er sich dessen bewußt ist, daß er frei sich bilden will und kann?

Aus dieser klaren ethischen Haltung ergeben sich, so meine Erfahrung, zwei wesentliche Aspekte:

  • Die staatlichen und schulischen Behörden bekommen ein gravierendes Problem mit der Durchsetzung ihrer „strukturellen Gewalt“: Was wollen und können sie angesichts einer deutlich menschenrechtlichen Position und eines allgemeinen Wandels anfangen?
  • Die Konkretion der Haltung im Alltag frei sich bildender Menschen, nämlich die von mir postulierten „Landschaften des frei sich Bildens“, ist kein Ergebnis eines Planes oder Projektes. Sorgen wir lediglich für den fruchtbaren Humus: Wenn die „Saat der Freiheit“ ausgestreut ist, wird das Leben von selbst gedeihen…

Bei aller möglichen Unterscheidung in der Betrachtung: Uns eint sicherlich der unbedingte Respekt vor der Selbstbestimmtheit und Würde des Menschen; und diese bedingen selbstverständlich den Respekt vor seinem Recht, frei sich zu bilden. Hierfür sich einzusetzen, ist ein Ansinnen, dem wir beide gewiß gern dienen.

Bertrand Stern
Siegburg, Juli 2016 

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Nr_71

Der Artikel ist 2016 in Heft 71 – Mathematik erschienen.


¹

²

  1. Mit „uns“/“wir“ sind die „Werkstattgespräche“ gemeint, die Franziska Klinkigt und ich anbieten
  2. Ekkehard von Braunmühl, Antipädagogik – Studien zur Abschaffung der Erziehung, (Beltz)